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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Motivation (Lektion)
- Motivation
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- Motivation Anreize regen best. Motive an angerete Motive können zu best. Verhalten führen Wechselwirkung von Person u Situation, von Motiv u Anreiz wird in Psychologie als Motivation bezeichnet (Neringer 2001) Motivationspsychologie versucht zu erfassen wodurch Bewegung ausgelöst wird- Richtung (Entscheidung für best. Verhalten)- Intensität (Energiemobilisierung für Verhalten)- Ausdauer (Hartnäckigkeit Ziel zu verfolgen trotz Widerstände)
- Grundmotive Leistungsmotiv Ehrgeiz Erfolg Risikobereitschaft Persistenz Anschlussmotiv Beziehungen aufbauen, aufrechterhalten, wiederherstellen Nähe Zugehörigkeit / Geselligkeit Machtmotiv Einfluss Überlegenheit Stärke Sichtbarkeit Dominanz Status - empirisch belegt- McClelland & Aktinson: mind. 1 dominates Merkmal- in Evolution ausgeformt- Messen durch Thematischen Apperzeptionstest (TAT)
- Messung von Motiven: Thematische Apperzeptionstest (TAT) Erfassen von impliziten Motiven bekanntester Test: TAT ursprünglich durch Murray (1943) entwickelt verschiedene Versionen:- Leistungsmotiv (Heckhausen 1963)- Machtmotiv (Winter 1973)- Aggressionsmotiv (Kornadt 1982) Ablauf 20 Bilder sollen Motive anregen kurze Bildbeschreibung was passiert wer leute sind was vorher passiert was leute denken u fühlen was als nächstes passiert Antwort durch inhaltsanalytische Kodierung auswerten durch Themennennung auf Motiv rückschließen
- Bewertung des TAT Vorteile Phantasien ansprechen, Unbewusstes enthüllen achten weniger aug Abwehrmechanismen Nachteile mäßige interne Konsistenz (Zusammenhang der Ergebnisse) mäßige zeitl. Stabilität Unklare Interpretation Testergebnisse (großer Spielraum) Abbildungen veraltet Keine Regelungen, welche Abbildungen genutzt werden
- Handlungsmodell der Motivation Handeln der Person: Persönliches Können-> Kompetenz- Fähigkeiten- Aufgabe schwierig?- Fokussierung individuelles Wollen-> Motivaiton- Bereitschaft zielgerichtet u mit hoher Anstrengung zu handeln Handeln durch Situation Soziales dürfen / sollen- Normen, Regeln- Machtkonstellation- soziale Situation situative Ermöglichung- hemmende oder begünstigende äußere Umstände Motivation: Fragen der ZielsetzungVolition: Zielumsetzung, Aufrechterhaltung u nicht ablenken lassen von anderen Zielen
- Das Rubikon-Modell der Handlungsphasen (Heckjausen & Gollwitzer) Rubikon überschreiten: sich unwiderruflich auf riskante Handlung einlassen Motivation führt zu Handlungsentschluss Volition zu Zielrealisierung Phasen: Abwägen: verbindl. Handlungsziel wählen Planungsphase: Konzentration auf Ziel u Schritte machen Handlungsphase: Umsetzung Bewerten: Abgleich mit ursprünglichem Ziel Bewusstseinslage: kognitive Einstellung u Art der Informationsvearbeitung die Anforderungen der Handlungsphasen gerecht wird
- Hull: Motivatioin als Trieb bzw. Handlungsdrang Basis: biologische Bedürfnisse unterschdl. Bedürfnisse sind 1 Trieb Trieb führt zu Verhalten Deprivation (Entzug)definiert Triebstärke Gelernte Reiz-Reaktionsverbindungen (Habit) geben Trieb Verhaltensrichtung oft mehrere Habits angesprochen Anzahl der vorherigen Verstärkungen definiert Habit-Stärke
- Lewins Feldtheorie Verhalten ist eine Funktion von Person und Umwelt Kräfte innerhalb Person: Verhalten antreiben od. hemmen Kräfte in Situation: die Person anziehen od. abstoßen Vornahme od. Handlungsabsicht führen zu Spannung, die Handlungsbereitschaft erzeugt Situationskräfte erhalten Bedeutung (Valenz) durch Bedürfnisse u unerledigte Ziele einer Person Wahrnehmung richtet sich auf Ziel, erhält Aufforderungscharakter wenn mit Handlung Ziel erreicht wird, sinkt Spannung kann Ziel nicht erreicht werde, kann Spannung in benachbarte (zielähnliche) Bereiche verlagert werden Motivation kann als inneres u äußeres Kraftfeld dargestellt werden
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- Anwendungen in der Feldtheorie Nähern-Nähern Konflikt in Konflikt: gleich starke Kräfte auf Person 2 gleich attraktive Objekte sind Konflikt z.B. psychol. Entfernung zu einem Objekt entfernen -> anziehende Kräfte nehmen zu anziehenden Kräfte des anderen nehmen ab Nähern-Meiden Konflikt von Objekt gehen positiv sowohl negative Kräfte aus Verhalten schwankt Näherungskräfte auf Distanz stärker als Meidungskräfte Meidungskräfte werden schneller stärker Unerledigte Handlungen wenn Handlungen nicht erledigt werden können: Spannung bleibt erhalten Zeigarnick (1927): angefangene, unerledigte Aufgaben werden doppelt so häufig erinnert wie abgeschlossene unerledigte Aufgaben lösen häufig Gedanken u Vorstellungen aus
- Erwartung x Wert-Theorie nach Aktinson Lösung Entscheidungsproblem: größten Nutzen aus Handeln ziehen subjektiven Wert eines Zieles kalkulieren und Wahrscheinlichkeit diesen zu erreichen und richten Verhalten entsprechend aus Risiko-Wahl-Modell der Leistungsmotivation nach Aktinson: Motivation = Motiv von Person mal Anreiz mal Wahrscheinlichkeit 2 Gruppen von Personen: Erfolgsmotiverte mittel schwere Aufgaben Misserfolgsvermeidungsmotivierte zu leichte o zu schwere Aufgaben
- Attribution der Handlungsfolgen (Heider) Motivation, Handeln, Folge, Attribution stabil: Fähigkeit von Person, Aufgabenschwierigkeit Situation variabel: Anstrengung Person, Glück oder Pech Situation bei Erfolg: stärker zuschreiben als in Realität bei Misserfolg: schwächer zuschreiben als in Realität
- Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Deci & Ryan) Soziale Eingebundenheit eigenständiges Hanlungszentrum sein gegebenen u absehbare Anforderungen gewachsen sein
- Deci & Ryan: Modell der Entwicklung von intrinsischer Motivation intrinsisch: Person handelt aus eigenem Antrieb extrinsisch: Person von außern gesteuert 4 Typen extrinsicher Verhaltensregulation Externale Regulation willentlich ausgeführt aber nur um Belohnung zu erhalten oder Bestrafung vermeiden Introjizierte Regulation ausgeführt weil es sich so gehört oder schlechtes Gewissen kein externer Anstoß aber fühlt sich fremdbestimmt an Identifizierte Regulation vom Selbst als wichtig u wertvoll anerkannt identifiziert sich mit Werten u Zielen Integrierte Regulation Ziele, Normen, Handlungsstrategien zu eigen gemaht Bestandteil des Selbstkonzepts Person erlebt sich als selbstbestimmt handelnd
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