139

Sozialpsychologie (Fach) / Sozialpsychologie Klausurrelevant! (Lektion)

Klausurrelevant

Diese Lektion wurde von Aida erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Was wird unter symbolischer Interaktionsimus verstanden? George H. Mead hat die Auffassung, dass es für die Selbsterkenntnis ausreichend ist, sich selbst aus den AUgen eines "generalisierten Anderen" zu betrachten
  • Was ist das Implicit Association Test IAT?   Implicit Association Test (IAT). Der IAT ist eine Methode zur Messung individueller Unterschiede in der Stärke der mentalen Assoziationen zwischen Einstellungsobjekten und ihren Bewertungen. In diesem IAT müssen die Vpn Bilder oder Namen von schwarzen oder weißen Personen (Objekt-Stimuli) durch Druck zweier Tasten so schnell wie möglich den Kategorien „weiß“ oder „schwarz“ zuordnen. Bei der Auswertung ist die Reaktionszeit der Teilnehmer entscheidend.
  • Ajzen und Fishbein (1977): die Maße für Einstellungen und Verhalten müssen im Hinblick auf vier Elemente entsprechen, um eine zuverlässige Verhaltensvorhersage zu gewährleisten („TACT“ bzw. Korrespondenzprinzip):   • Target = Zielelement: Auf welches Objekt bzw. Ziel ist das Verhalten gerichtet? • Action = Handlungselement: Welches Verhalten soll untersucht werden? • Context = Kontextelement: In welchem Kontext wird das Verhalten ausgeführt? • Time = Zeitelement: Zu welchem Zeitpunkt soll das Verhalten ausgeführt werden?
  • Was ist a) die Theorie des überlegten Handelns und b) die Theorie des geplanten Verhaltens? a) Einstellung gegenüber dem Verhalten und Subjektive Norm wireken auf Intension, Intension wirkt auf Verhalten b) Einstellung gegenüber dem Verhalten, Subjektive Norm und Verhaltenskontrolle wirken auf Intension, Intension wirkt auf Verhalten
  • Was postuliert das Modell (Motivation and Opportunity as Determinants of Behavior) von Fazio, Duales-Prozess Modell? Mode-Modell Opportunity= Gelegenheit determination= Beschluss   postuliert, dass sich Menschen, wenn sie eher spontane Verhaltensentscheidungen treffen, in ihren Entscheidungen entweder durch situative Reize oder leicht zugängliche (oder starke) Einstellungen leiten lassen.
  • Was fällt under der Kosten-Nutzen-Analyse?   • Materielle Konsequenzen • Körperliche Konsequenzen • Soziale Konsequenzen • Psychische Konsequenzen  
  • Warum nach dem Negative-State-Relief-Modell helfen? um eigene negative Gefühle abzubauen
  • Durch was für zwei prinzipell unabhängige Motivationssysteme geht das Prosoziale Verhalten einher?   ein hedonistisch-egoistisches- und ein empathisch-altruistisches System Hedonistisch= Lust, Vergnügen Altruistisch= Uneigennützig
  • Anzeige
  • Auf was für zwei Merkmalsdimensionen lässt sich prosoziale Persönlichkeit charakterisieren?   Empathische Veranlagung Dispositionelle Hilfsbereitschaft: die Wahrnehmung des eigenen Kompetenz
  • Durch was erwerbt man aggressives Verhalten? 1. Operante Konditionierung 2. Modellernen
  • Nenne mir die fünf ineinandergreifenden Mechanismen, die die Effekte von Gewaltdarstellungen in Medien auf das Verhalten vermitteln:   Modelllernen Verfügbarkeit: Konsum von Gewaltdarstellungen verstärkt die Verfügbarkeit aggressiver Gedanken und Gefühle. Soziale Normen: Die Beobachtung, dass andere nicht bestraft werden Abstumpfung Feindseliger Attributionsstil  
  • Pettigrew (1998) schlägt vier Prozesse vor, die unter „optimalen“ Kontakt- bedingungen zur Veränderung der Einstellung gegenüber Fremdgrup- penmitgliedern beitragen: Wissenserwerb,   Verhaltensänderung,   Bindungsaufbau und die Neubewertung der Eigengruppe
  • Welche Aussage zum Kontinuum Modell von Fiske et al. ist falsch? a) Der 1. Eindruck ist stets automatischer Kategorisierungsprozess b) Duales Prozess-Modell ... c) Kontrollierte Informationsverarbeitung berücksichtigt vorallem stereotyp. Info c
  • Levine, Prosser und Evand: identity and emecency intervention. Was war die Untersuchungsmethode? a) Nichtexperimentelle Feldstudie/untersuchung? b) Korrelationsstatistisches Design c) Experiment d) Quasi-Experiment ... e) Quasiexp. Beobachtung c
  • Was war kein Ergebnis der Studie von Omoto, Snyder... (1995)? a) besondere Bedeutung der Individuelle Motive für vorhersage von Dauer des Ehrenamtes b) soziale Unterstützung = (negativer) Prädiktor c) besonders egoistische Motive als Prädiktor wir e
  • Omoto und Snyder entwickelten einen Fragebogen, um die Funktionen ehrenamtlichen Engagements zu messen. Welche der folgenden Funktionen (bzw. zugrunde liegende Motive) werden bei Omoto und Snyder NICHT erhoben? A) Ausdruck von Werten B) Ausdruck de b
  • Experiment von Petty, Cacioppo & Goldmann (1981) welche Aussage zu den Ergebnissen ist richtig? A bei hoher persönliche Relevanz zählt die Qualität der Argumente. Der Einfluss eines Experten Status ist gering B bei niedriger persönlicher Relevanz z a
  • Was wird unter Gruppenpotenzial verstanden? Unter Gruppenpotential versteht man die Leistung, die aufgetreten wäre, wenn die Guppenmitglieder unabhängig voneinander an der Aufgabe gearbeitet hätten.
  • Welche Strategien kann man bei einer Bedrohung des Selbstwertgefühls nach Tesser (1988) einsetzen? Attribution auf äußere Umstände. Eigene Leistung verbessern. Distanz zur Vergleichsperson vergrößern. Subjektive Bedeutung der Vergleichsdimension abwerten.
  • Welche Aussage zu den Untersuchungen von Asch (1946) ist korrekt? Nachdem die Vpn diese Informationen erhalten hatten, wurde ihnen eine Liste mit Eigenschaftspaaren vorgelegt (z.B. großzügig / nicht großzügig; zuverlässig / unzuverlässig). Von jedem der Paare sollten sie denjenigen Begriff auswählen, der mit ihrem Eindruck von der Person am ehesten übereinstimmt.
  • Anzeige
  • Welches der folgenden Ergebnisse von Walker & Mann ist nicht korrekt? Stress korrelierte nicht signifikant mit der egoistischen relativen Deprivation.
  • Was beinhaltet der Prozess der sozialen Kognition? Mentale Repräsentationen über sich selbst erstellen und im Gedächtnis speichern. Mentale Repräsentationen über soziale Beziehungen erstellen. Mentale Repräsentationen flexibel anwenden um Urteile zu bilden.
  • Die Befunde von Walker und Mann (1987) belegen: Differenzielle Effekte von egoistischer relativer und fraternaler relativer Deprivation auf individuelle und kollektive Verhaltensweisen.
  • Welche Beschreibungen der definitorischen Merkmale zu den unterschiedlichen Typen der Wissensrepräsentation treffen zu? Differenzielle Effekte von egoistischer relativer und fraternaler relativer Deprivation auf individuelle und kollektive Verhaltensweisen. Skript: Repräsentation von Ereignissen, die Informationen über zeitliche Abfolgen beinhaltet. Schema: Repräsentation, die Informationen über die Attribute eines Konzepts und deren Relationen beinhaltet.
  • Unter welchen Bedingungen lässt sich gemäß des Attributionsmodells nach Weiner auf Konzentrationsvermögen schließen? internal, instabil, unkontrollierbar
  • Welche Aussage zur Metapher des "looking-glass-self" nach Cooley (1902) trifft zu? Die Identität einer Person entsteht durch soziale Interaktion und ein soziales Gegenüber.
  • Wo werden die Schritte der sozialen Informationsverarbeitung nach Bless (2004) in der richtigen Reihenfolge genannt? Sozialer Stimulus - Initiale Wahrnehmung - Enkodierung und Kategorisierung - Urteilen/Entscheiden - Soziales Verhalten
  • Auf wen geht die Empathie-Altruismus-Hypothese zurück? Daniel Batson
  • Durch welches dieser Elemente unterscheiden sich die Theorie des überlegten Handelns und die Theorie des geplanten Handelns? Verhaltenskontrolle
  • Mit welchem Experiment wurde die Empathie-Altruismus-Hypothese nachgewiesen? Elaine-Experiment
  • Was wird unter selbstaspekt verstanden? Jede  Rolle,  Beziehung,  Aktivität,  Eigenschaft,  Gruppenzugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen.   Affektiv= Emotional
  • Likert-Skala? Explizit
  • Wer war der Gründer vom kognitiv-neoassoziationistischem Modell? Berkowitz Erklärt aggressives Verhalten als Ergebnis eines negativen Affekts, der kognitiv verarbeitet wird und dabei ein Netzwerk aggressiver Gedanken und Gefühle aktiviert.
  • Negative soziale Idendität= Sozialer Wettbewerbskonflikt? -. Undurchlässige Gruppengrenzen, hohe Identifikation, illegitime und instabile Statusbeziehung +,+,-,-  
  • negative soziale Identität: Sozialer Kreativität? -Undurchlässige Gruppengrenzen, hohe Identifikation, illegitime und stabile Statusbeziehung +,+,-,+
  • Anzeige
  • negative soziale Identität Soziale Mobilität? - Durchlässige Gruppengrenzen, niedriige Identifikation -,-
  • Positive soziale Identität? Überlegenheit sichern oder ausbauen
  • Gruppenübergreifende Solidarität lässt sich nach Reicher et al. (2006) durch Konsensbildung über drei Aspekte der sozialen Identitätskonstruktion mobilisieren: Instrumentelle Interessen, Normen und Werte, Definition der Gruppengrenzen
  • Pluralistische Ignoranz:  Eine  auf  informativem  sozialem  Einfluss  beruhende  kollektive  Fehlinterpretation  eines  Notfalls  als  harmloses  Ereignis.Die  Fehlinterpretation  resultiert  daraus,  dass  sich  alle  Zeugen  unsicher sind,  wie  sie  das  Ereignis  einzuschätzen  haben,  und  sich  deshalb  aneinander orientieren. Da keiner einschreitet, wird das Ereignis als harmlos angesehen
Anzeige