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Entwicklungspsychologie (Subject) / Entwicklung im Erwachsenenalter (Lesson)
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- Biologisches Altern auf 3 Ebenen DNA und Körperzellen Organen und Gewebe Hormonen und Immunsystem
- Biologisches Altern a) DNA und Körperzellen genetische Risikofaktoren die für früheren Tod sorgen Annahme von Alterungsgenen (Menopause, graue Haare, eingeschränkte Mitose im Alter) Kumulation von zufälligen Mutationen der DNA und Zellen im Alter, durch Freisetzung freier Radikale
- Biologisches Altern b) Organe und Bindegewebe Vermehrte Querverbindungen, Glykolisierung von Proteinen im Bindegewebe führt zu Querverbindung Folge: Gewebe weniger elastisch (Haut, Augenlinsen, Arterien, Lunge, Herz)
- Biologisches Altern c) Hormonen und Immunsystem Verminderte Leistung des endokrinen und Immunsystems altersbedingte Abnahme des Wachstumshormons (Abbau Muskel, Knochen) T- und B-Zellen (weiße Blutkörperchen, Immunreaktion) sind weniger effektiv steigende Wahrscheinlichkeit für Autoimmunerkrankungen (Immunsystem greift normales Körpergewebe an z.B. Athritis) erhöhte Ausschüttung Stresshormone ( vermindert Immunabwehr)
- Biologisches Altern Welche Einflüsse gibt es? genetisch vorprogrammiert individuelle Lebensumstände, Ernährung, Drogen, Sport, Umwelteinflüsse, Lebensbedingungen der Kohorte individuell kontrollierbare Faktoren ( Trainier es oder verlier es)
- Kognitive Veränderungen Intelligenz kristlline Intelligenz nimmt zu bzw. stabil fluide Intelligenz nimmt schon ab Mitte 20 ab
- Prozedurales Gedächtnis Lernen und Abrufen von stark automatisierten Handlungen (z.B. Auto fahren) -> relativ stabil bis ins hohe Alter
- Episodisches Gedächtnis Erinnerung an Abläufe, Wie war Geburtstag? -> Abnehme im Alter
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- Autobiographisches Gedächtnis Teil des Episodischen Gedächtnisses, Erinnerung an Erlebnisse mit Selbstbezug
- Quellengedächtnis Erinnerung an Informationsquelle ->Abnahme im Alter
- Semantisches Gedächtnis objektives Faktenwissen Teil der kristallinen Intelligenz steigt über EA, später allerdings Wortfindungsstörungen
- Räumliches Gedächtnis Erinnerung an Lage von Räumen oder Gegnständen in ihnen ->nimmt im Alter ab, auch in vertrauter Umgebung
- Assoziatives Gedächtnis zusammengehörige Informationen zusammen abspeichern und zusammen abrufen -> Abnahme im Alter
- Prospektives Gedächtnis Erinnern an geplante Handlungen in der Zukunft ->starker Abbau bei Dementen
- Inhibitionsfähigkeit Teil des Arebitsgedächtnisses Fähigkeit irrelevante Informationen und Reaktionen zu unterdrücken -> Abnahme im Alter, führt zu schnellerem Vergessen von Informationen
- Definition Weisheit außerordentliches praktisches Wissen Fähigkeit dieses anzuwenden um Leben erträglicher oder lohnender zu machen emotionale Reife altruistische Kreativität
- Weisheit Staudingers 5 Stufen (1999) Wissen über fundamentale Belange des Lebens Anwendung dieses Wissens Umfassende Sicht auf den Menschen Orientierung an höchsten ethischen Werten Wissen, dass viele Probleme nicht lösbar sind, Umgang mit der Ungewissheit
- Qualitative kognitive Veränderungen ( 2 Punkte) Übergang vom dualistischen zum relativistischen Denken hypothetischen zum pragmatischen Denken
- Qualitative kognitive Veränderungen Übergang vom dualistischen zum relativistischen Denken kein schwarz/weiß Denken mehr, Dinge können von vielen Seiten betrachtet werden, jede Perspektive hat andere Werte
- Qualitative kognitive Veränderungen Übergang vom hypothetischen zum pragmatischen Denken nach und nach Abnahme von Entwicklungsmöglichkeiten, Zwänge des Alltags und pragmatischer Umgang damit
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- Bedeutsame Einflussfaktoren auf kognitive Fähigkeiten (8 Stück) Abbauprozesse im Gehirn eingeschränkte Sinneswahrnehmung Aufmerksamkeit Gedächtnis Stereotype Gesundheit Ruhezustand zeitliche Abstand vom Tod (ab 75. Lj.)
- Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung, drei Stadien im EA frühes EA: Konflikt Intimität vs. Isolation mittleres EA: Generativität vs. Stagnation spätes EA: Ich Integrität vs. Verzweiflung
- Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung Intimität vs. Isolation Frage, ob man dauerhafte Verpflichtung mit Partner eingehen will
- Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung Generativität vs. Stagnation Zuwendung zur folgenden Generation, nicht nur Familie
- Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung Ich-Integrität vs. Verzweiflung mit eigenem Leben ins Reine kommen (Integrität) Zufriedenheit
- Peck´s Theorie (1968) zur Ich-Integrität im höheren Alter ( 3 Aufgaben) Wegfall der Berufsrolle: Rollen in verbleibenden Lebensbereichen differenzieren um dort Zufriedenheit zu finden körperlicher Abbau: Fokus auf soziale und kognitive Fähigkeiten umlenken konstruktiver Umgang mit dem eigenem Tod und dem anderer: Fokus von sich auf andere lenken, sozialer, gesellschaftlicher Altruismus
- Persönlichkeit und Selbstkonzept Big Five Neurotizismus ( Emotionale Instabilität) Extraversion ( nach Außengerichtetheit) Offenheit für Erfahrungen Verträglichkeit Gewissenhaftigkeit
- Persönlichkeit und Selbstkonzept Personen mit hohem Neurotizismus neigen verstärkt zu Depressionen, Angst, Grübeln, Hoffnunglosigkeit etc
- Persönlichkeit und Selbstkonzept Personen mit niedrigem Neurotizismus eher optimistisch, hohes Selbstvertrauen, hohe Selbstwirksamkeitserwartung, hohe Lebenszufriedenheit
- Persönlichkeit und Selbstkonzept Personen mit hoher Gewissenhaftigkeit neigen zu gesundheitspräventives Verhalten
- Persönlichkeit und Selbstkonzept Offenheit korreliert positiv mit kognitiven Leistungen im Alter
- Stabilität von Persönlichkeit relativ stabil, v. a. was Big Five angeht insbesondere bei aktiver Korrelation (Umwelt entsprechend Persönlichk. suchen) dennoch leichte, aber systematische Veränderungen im Alte Zunahme: Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Neurotizismus Abnehme: Offenheit für Erfahrungen, Extraversion
- Rangstabilität Big Five: zunehmende Stabilität von der Kindheit bis ins mittlere EA
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