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Entwicklungspsychologie (Subject) / Entwicklung im Jugendalter (Lesson)
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- Identitätsstadien 1) Diffuse Identität -> keine Verpflichtungen, keine Tendenzen 2) Übernommene Identität -> basiert auf Identität anderer, ohne Exploration 3) Moratorium -> Exploration versch. Optionen, keine Festlegung 4) Erarbeitete Identität -> autonome Entscheidungen basiernend auf explorierten Optionen
- erarbeitete Identität und Moratorium psychisch gesunde Arten der Selbstdefinition größere Übereinstimmung Ideal-Realselbst fortgeschrittenere Moral
- übernommene Identität Anpassungsschwierigkeiten Tendenz zu Dogmatismus Unflexibilität und Intoleranz leicht selbstwertbedroht, Angst vor Ablehnung
- Identitätsdiffusion flexibel und adaptiv, machen alles mit Probleme mit Zeiteinteilung und schulischen Leistungen Risikopersonen für Drogenmissbrauch
- Einflüsse auf Identitätsentwicklung Lebenslanger Prozess in Interaktion mit sich und Umwelt Bindung Familie und Peers schulischer Kontext außerschulische Aktivitäten kultureller Gesamtkontext kognitive Fähigkeiten
- Entwicklungsdiffusion Übergangsform zu Moratorium
- sorgenfreie Diffusion unauffällig, scheinen angepasst, kontaktfreudig aber oberflächlich, keine verbindlichen Werte
- Störungsdiffusion infolge von Trauma oder kritischem Lebensereignis bei mangelnden internen und externen Ressourcen
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- Kulturell adaptive Diffusion beruflich wie privat: offen, flexibel, unverbindlich -> von moderner/multik. Gesell. gefordert
- Kohärenzgefühl Kernidentität
- Kognitive Entwicklung als eine wichtige Grundlage Selbst als komplexe Konstruktion, weniger als stabiles Merkmal (Integration Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) Ermöglicht Rollenvielfalt und Widersprüchlichkeiten (Widersprüche aushalten und dennoch Kohärenzgefühl entwickeln)
- Selbstdiskrepanz-Theorie Aktual Selbst vs. Ideal-Selbst Enttäuschung und Unzufriedenheit
- Selbstdiskrepanz-Theorie Aktual-Selbst vs. Aktual-Andere Eigenes Bild und das was andere von einem haben -> Scham, Verlegenheit
- Selbstdiskrepanz-Theorie Aktual-Selbst vs. Sollen-Andere was andere meinen wie man sein sollte -> Furcht, Bedrohung
- Selbstdiskrepanz-Theorie Aktual-Selbst vs. Sollen-Selbst wie man denkt wie man sein sollte -> Schuld, Selbstverurteilung
- Funktion Peergruppe in der Jugend Orientierung, Stabilisierung, emotionale Geborgenheit Identitätsfindung Möglichkeit zu Kontakten mit anderem Geschlecht
- affektive Komponente Selbstwert
- Selbst zeitliche Komponente
- Identität eher aktueller Status
- Definition Identität einzigartige Persönlichkeitsstruktur Verständnis von sich selbst Bild, das andere von einem haben
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- Akzerlation Frühreife
- Retardierung späte Reife
- Kognitive Entwicklung - was verändert sich? (8 Punkte) hypothetisches Denken logisches Denken abstraktes Denken (Fähigkeit zur Dekontextualisierung) Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit Metakognition (Reflexion und Evaluation eigenes Denken, Introspektion) Multidimensionales Denken Relativität des Denkens (von eigenen u. fremden Standpunkten u. Bewertungskrit.) Soziale Kognition (Diff. Personenwahrnehmung, Rollenübernahme, Veränd. Moral)
- Erklärung kognitiver Veränderunge Strukturgenetischer Ansatz (Piaget)-> Aufbau formaler Operationen Psychometrischer Ansatz -> unspezifische Zunahme Intelligenz Informationsverarbeitungsansatz -> Verbesserung Teilfunktionen: selektive/distributive Aufmerksamkeit,Gedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit Bio-neuro-psychologischer Ansatz-> Gehirnreifung (v.a. durch Myelinisierung (präfontaler Kortex)
- Quellen von Entwicklungsaufgaben physische Reifung gesellschaftliche Erwartungen individuelle Zielsetzungen und Werte
- Psychodynamische Theorien (Anna Freud, 1958/69) Internale Konflikte: Ungleichgewicht zw. Ich und Es -> erhöhte Triebimpulse bei noch schwacher Triebabwehr durch Ich) Über-Ich als moralische Instanz im Konflikt mit Ich Entwicklungsfortschritt= Bewältigung de neuen Triebkonflikte mittels gestärktem Ich
- Interakionstheorien Individuum und Umwelt beeinflussen sich gegenseitig Jugendlicher als Produkt und Produzent seiner Umwelt
- Anlagetheorien (Stanley Hall 1846-1924) 4 Stufen frühe Kindheit (0-4J): Erwerb sensumotorischer Fähigkeiten (Tier->Mensch) Kindheit (4-8J): Verstecken, Fangen, Hölen bauen, Werkzeug (Urmensch) späte Kindheit (8-12J): Übernahme von Ordnung (beginnende Zivilisation) Adoleszend (12-24J): "Sturm und Drang-Periode"
- Definition Adoleszenz Jugend, nicht Pubertät (->nur Geschlechtsreife) Beginn: Eintritt Gesclechtsreife 3 Phasen: früh (11-13), mittlere (14-17), späte (18-22) Abgrenzung zum frühen EA nicht über konkretes Alter, sondern über Rollenübergänge und Kriterien sozialer Reife
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