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Entwicklungspsychologie (Subject) / 7)Kognitive Entwicklung in frühe und mittlerer Kindheit (Lesson)

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  • Piaget: sensomotorische Phase Grundfrage: wie entsteht objektives, logisches Denken? -> genetische Erkenntnistheorie - Denken ist verinerlichtes tun - Strukturen des Denkens sind bereichübergreifend - Errungenschaften sonsomotorische Phase :Intentionales Handeln, Objektpermanenz -Insgesamt: Mentale Repräsentation der Welt-> "semiotische Funktion"/Symbolfunktion -Symbolspiel, verzögerte Nachahmung, Sprache
  • Piaget: Prä-operationale Phase -theoretische Charakterisierung -am schlechtesten Beschrieben (negativ definiert) -> in Kontrast zu sensomotorische Phase: mentale Repräsentation ->in Kontrast zu konkret-operationaler Phase: noch keine mentale Operation
  • Definition Mentale Operation organisierte Struktur verinnerrlichter Handlungen über mentale Repäsentationen, gekennzeichnet durch Reversibilität (Umkehrung) von Transformation (Denken ein eine Richtung + Denken in andere Richtung) und Intergration verschiedener Aspekte -> Dezentrierung(über mehrere Aspekte nachdenken) = ist in prä-operationaen Phase noch nich vorhanden
  • Prä-operationales Denken -sensomotorisch: Verhaltensweisen organisiert in Strukturen = -> Mittel-Zweck-Relation -> mit Reversibilität (zb B sichtabr-> A vor B stellen -> B unsichtbar-> A wieder zurück-> B wieder sichtbar) -ermöglicht eine mentale Repräsentation der Welt -aber über mentale Repräsentation sind hier nur einfache Transformationen denkbar, nicht systematisch reversibel
  • Beschränkungen: prä-operationales Handeln prä operationale Kinder sind: -prä operational: können noch keine mentale Operationen durchführen - prä-logisch: kein logisches Verständnis, rein assoziativ - vor-begrifflich: Begriffe sind rein assoziativ, nach Oberflächenmerkmalen organisiert; Kinder verwechseln Sein und Schein - prä-kausales Dneken: kein Begriff für Kausalität - animistisches Denken:  schreiben unbelebter Natur Absichten zu - Zentriertheit des Denkens: egozentrisch, nur aus eigener Perspektive (zb Drei Berge Problem) - Zentrierung: Fokus auf eine Dimension eines Objekts / Sachverhalts und weitere Aspekte außer Acht lassen (Konservierung (ümschütten von A zu B, inhalt bleibt gleich), Zug-Aufgabe)
  • Piagets empirische Befunde- Zentriertheit des Denkens:Konservierung -Zentriertheit des Denkens: Konservierung erfordert Reversiblität -> Inversion(Umschütten von A nach B und wieder zurück= alles wie vorher) -> kompensation (zb höhe des Behälters kompensiert Breite) ->Bsp: Konservierung von Flüssigkeiten (umschütten von unterschiedlich hohen und breite Behältern), von Masse oder Zahlen
  • emp Befunde: Zentriertheit des Denkens: Klasseninklusion zb: sind da mehr Blumen oder Rosen-> richtige Antwort erfordert Inklusion Unter und Oberklassen, da Rosen auch blumen sind
  • Zentriertheit des Denkens: Serielles Ordnen Kinder sollen Linien nach Größe Ordnen -> Objekte müssten im verhältnis zu vielen anderen Sehen -> Kinder vergleichen Dinge imer lokal, aber nicht komplex dezentriert
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  • Zentriertheit de Denkens: Wippe Gleichgewicht schätzen -> Kinder müssten  sowohl Anzahl der Gewichte als auch auf deren Position achten um richtige Neigung der Wippe vorherzusagen -> aber zentrieren nur auf eins
  • Zentriertheit des Denkens: Egozentrismus und mangelnde Perspektivübernahme = 3 Berge Problem: Kind betrachtet plastisches Modell einer Gebierglandschaft und soll beschreiben was es sieht , geht problemlos. Wenn kinder beschreiben sollen, was wohl Person gegenüber sehen würde, große Probleme sich von eigener sichtweise zu trennen (im 2.Stadium)
  • Zentriertheit des Denkens: moralisches Urteil Beurteilung von vergehen: Kinder zentrieren auf schaden nicht aif absicht (x schmeist ausversehen 10 teller runter , Y mit absicht 1, was ist schlimmer)
  • Kindlicher Animismus Befunde aus klinischen Interviews-> zuschreiben von Absichten, die falsche Adressanten sind (unbelebter natur, Wetter;Dinge)
  • Errungenschaften konkret-operationalen Phase -Transitive Schlüsse: (A>B& B>C -> A>C) -Mengen,- Zahlen Konservierung - Überwinden Animismus -> Verstehen Kausalität - Überwindne Egozentrimsu-< Perspektivübernahme möglich -Klasseninklusion
  • Kritik an Piaget zu konservative Aufgaben-> unterschätzen Kinder - Perspektiv-übernahm: Selbst 4 J. Kinder sind bei einfacheren Geometrischen Aufgaben erfolgreich - -moralische Urteile: Wird die Absicht stärker betont, ziehen bereits 4J. diese stärker in Betracht - bereichsübergreifende Strukur-Theorie ist zu vereinfacht (vernachlässtigt bereichspezifisches Wissen)
  • Neo-Piagetsche Ansätze -Kombination von -> bereichsübergreifende Strukturen des Denkens und Stufenmodell (konzeptualisiert als Informationsverarbeitungsprozess) -> FORM des Denkens -> bereichsspezifische begriffliche Strukturen -> Inhalt des Denkens -> bsp Robbie Case -> Cognitive complexity and Control Theory (Zelazo): Mit zunehmeden Alter können zunehmend komlexere Regeln befolgt werden. Erklärt Denken und Handeln n verschiedensten Bereichen
  • Entwicklung kognitiver Strukturen: -Verständis von Solidität: Habituations und Suchaufgaben: Kinder mit 1J erfolgreich, suchen aber erst mit 2.6 Jahren erfolgreich (dissoziation)
  • folks Physics und Ebenen des Wissens -implitzit: (habituation, etc) -intuitaiv: Handlungen/vorhersagen/ Beschreibungen-> ist ist abzugrenzen von formaler Ebene (zb Schulwissen) - wissenschaftlich : explizite Beschreibung und formale Erklärungen - Dissoziation auch bei Erwachsenen: Sollen beschreiben wie eine Kugel, die durch Röhre geschossen wird, weiterfliegt. VP machen oft falsche Aussagen (ohne explizite Erklärbarkeit) sind dann aber überrascht, wenn das tatsächlich eintritt
  • intuitive Physik und Verstehen von Kausalität -> nichr nur perzeptuell, auch konzeptuell - Rückblick Säuglinge: perzeptuelle Kausalität -frühe Kindheit: -Kausalitätsverständis von 2J. bei Werkzeuggebrauch (richtiges Werkzeug muss ausgewählt werden, um ein Spielzeug zu erreichen) -Verstehen: Ursache muss vor Wirkung kommen - Integration von statistsicher Information und Intervention beim kausalen Lernen (bringt x das objekt zur Musik, B nicht ; A+B -> A ist entscheident) -später (4-5J): Aktives suchen nach Ursachen-> Kinder beginnen Zaubertricks lustig zu finden, aktives Experimentiern um kausalstruktur zu erkunden
  • folk biology -Säuglingsalter: Unterscheidung Tiere vs nicht lebewesen (perzeptuell) - frühe Kindheit: einfahces Verständnis von biol. Prozessen (Wachstum ,Krankheit, Vererbung) - Enwicklung essentialismus: Annahme, dass natürliche Arten neben ihrer prototypischen "oberflächenstruktur" etwas im Inneren besitzen, das sie zu dem macht, was sie sind -> charakteristsiche (Aussehen) vs definiernde (zb chemische) Eigenschaften -bsp: STinktier sieht aus wie Eichhörnchen-> ist eichhörnchen? ab 3J. Nein, bleibt im inneren Stinktier
  • Folk sociology 1. Verstehen sozialer Konventionen 2. Verstehen von Artefakten 1.)nach piaget: kein verständinis von Regeln bis 5 J., dann nur differnziertes Verständis (keine Trennung von moralischen Regeln und sozialer Konevtionen) - neue Forschung: 3.4J verstehen den Unterschied zwischen moralischen Reglen (Schmerz zufügen ist schlecht) und sozialen Normen (gabel kommt links hin) 2.) Verstehen von Artefakten -Artefakte sind, was sie sind, weil sie zu bestimmten Zweck hergestellt wurden und verwendet werden (3-4J verstehen Grundzüge davon)
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  • Mathematik Säuglingen: A) subitizing: fähigkeit Mengen <4 zu unterscheiden B) approximatives Größenschätzung: ratio abhängig, unterscheidung von Mengen im Verhätnis 1:2 -frühe Kindheit: a)+b) + Sprache: Zähl-worte.> ermöglicht Mathematik ab ca 4J. Verstehen Zählprinzip: jedes objekt mit einem Zahlenwert, Kardinalität: Menge der Objekte durch letzt genannte Zahl
  • Fazit bereichspezifische Entwicklung -Säuglinge: einige Grundkategorien, prinzipien Vorhanden (implizit) -Frühe/mittlere Kindheit: explizites, verbales wissen baut darauf auf-> bereichspezifisches Wissen -> aber in vielen bereichen noch radikal anders von Erwachsenen
  • Entwicklung kognitiver Funktionen - Gedächtnis -Unterscheidungsebenen:-> zeitabhängig (ultra-kurz, kur-, und Langzeitgedächtnis) -> inhaltsabhängig (know-how, know that) -> Bewusstheit (implitit, explizit) -> Art der Erinnerung: willkürlich, unwillkürlich -> Selbstbezug& Strategie: Gedächtnis , meta gedächtnis
  • frühes nicht deklaratives Gedächtnis -assoziatives Lernen: wiedererbwerb der Fähigkeit der Mobile Aufgabe -Habituations-befunde: schon pränatal, zb erkennen der Mutter
  • frühe Entwicklung des deklarativen Gedächtnis -> mit Sprache 1) Verzögerte Imitation: Meltoff: 9Mon. Kinder ahmen neue Handlungen mit neuen Gegenständen auch nach 24 h Verzögerung nach -Bauer: Erinnerung an sequentielle Handlung über einen Monat mit 9M.) bzw über 3-12 Mon -STreitfrage: erfordert verzögerte Imitation deklaratives Gedächtnis? Pos. Evidenz: Vergleich Kinder und Amnestetiker-> eingeschränkte Leistungen bei Amnestetikern sowue wie Kinder unter 0.9 Jahren 2.) SkriptWissen: frühe Anzeichen: Imitation von sequentiellen Handlungen ist besser, wenn sie nach einem bekannten Skript organsisiert sind
  • Entwicklung kognitiver Funktionen - Gedächtnis -Unterscheidungsebenen:-> zeitabhängig (ultra-kurz, kur-, und Langzeitgedächtnis) -> inhaltsabhängig (know-how, know that) -> Bewusstheit (implitit, explizit) -> Art der Erinnerung: willkürlich, unwillkürlich -> Selbstbezug& Strategie: Gedächtnis , meta gedächtnis
  • Entwicklung des Kurzzeitdedächtnis - Faktoren der Entwicklung -Kurzzeitgedächtnisspanne: Anstieg bis zur Magcical Number 7 - Faktoren der Entwicklung: 1) Kapazität: Kurzzeitspeicherplatz bleibt konstant ab 5J. (in Gegensatz zu Arbeitsspeicher) 2.) IV geschwindigkeit: Artikulationsgeschwindigkeit; IV geschwindigkeit mentaler Prozesse im Arbeitsgedächtnis (belege: pos Korrelation IV Geschwindigkeit/ Artikulationsgeschwindigkeit und Gedächtnisspanne (je schneller Info.Geschwin. desto mehr behalten) 3.)Vorwissen: Wirkung von Vorwissen: Hilft bei einbettung und chunking 4.)Meta Gedächtnis: Wissen um eigenes Gedächtnis, -prozedurales Metagedächtnis(Fähigkeit dieses Wissen zu nutze, zb Lernen) - deklaratives MG (explizites Wissen um eigenes Gedächtnis) 5.) Gedächtnisstrategien: (bewusste) kognitive Aktivität, beim Einspeichern und Abrufen genutzt um eigenes Erinnern zu verbessern ->enkodier-Strategien: wiederholung, chunking) -> abruf-strategien: systematische Suche,..)
  • Zusammenhang Meta-Gedächtnis und Gedächtnis -Korrelation mittelhoch, nimmt mit Alter zu (Ältere können Meta-Gedächtnis besser nutzen) - Trainings-Studie: belegte Wirksamkeit von Meta-Gedächtnis Training auf Gedächtnisleistung
  • Autobiographisches Gedächtnis und infantile Amnesie Autobiographisches Gedächtnis: Teil des episodischen LZG., Erinnerung an eigene Erlebnisse als eigene Erlebnisse -> starker Selbstbezug "autonoetisches Bewusstsein" (Tulving) -infantile Amnesie: Phänomen, dass wir uns kaum an erlebnisse vor dem Alter von 3-4J. erinnern
  • Erklärungsansätze infantile Amnesie und autobiographisches Gedächtnis -Entwicklung des Selbst-Verständisses: autobiographisches Gedächtnis erfordert Selbstkonzept, dass sich ab2.Lj entwickelt (nach Spiegeltest, Personalpronomina) -> Erinnerungen an eigene Erlebnisse ab 2-3J. nachgewiesen (Fivush) -Soziale Kognition und Theroy of Mind: autobiographisches Gedächtnis erfordert Begriff von subjektiven Erlebnissen und Selbstbezüglichkeit von autobiographischen Erinnerungen -> Theory of mind als Vorraussetzungen, wird erworben mit ca 4J -> Befunde: Free Recall korreliert mit Theory of Mind -Narrative Entwicklung: autobiographisches Gedächtnis entwickelt sich mit der Fähigkeit Geschichten zu erzählen -> Befunde: Parallele Entwicklung von Geschichtenerzählen und Autobiographischem Gedächtnis (2-3J) -Augenzeugengedächtnis und Suggestibilität: Wie verlässlich sind Erinnerungsberichte von Kinder/erwachsenen bzgl ihrer Kindheit ->emp. Befunde: zT akkurate Berichte bei Vorschulkindern, besonders für Intensive Erlebnisse. jüngere produziern oft falsche Berichte; suggestibilität bei Grundschulkindern noch recht hoch, korreliert negativ mit Theory of Mind (false belief test)
  • Exekutive Kontrolle Def. übergeordnete kognitive Steuerungsfunktionen wie Planen, Zielbildung , Konfliktlösen, erforderlich, wenn Aufgaben nich allein durch automatisierten Ablauf hochgeübter Operationen bewältigt werden können -> nicht exakt definierter Sammelbegriff
  • Teilbereiche exekutiver Kontrolle -Planung: zb Tower of London (problemlösen, viele schritte vorraus planen um zu ziel zu kommen) - Inhibition: zb Stroot test:welche Farbe hat folgendes Objekt -> Go-No-Go Aufgaben - set shiftig /Aufgabenwechsel: Dimensional change card ( nach x ausführen dann stopp, dann nach y auführen) -Arbeitsgedächtnis: zb Zahlenspanne rückwärts -Neurologische Korrelate: Frontallappen
  • Entwicklungstrends bzgl exekutiver Kontrolle -Qualitativ: beginnende Kompetenz vieler Bereiche mit 4J; korreliert mit ToM (zb bei Aufgabenwechsel) -QUantitaiv: starker Zuwachs in allen Bereichen, bis in Adoleszenz
  • Erklärungsansatz: -neuropsychologisch: späte Reifung des Frontallappen (vgl pruning) -exekutive Kontrolle und ToM: verbesserte ToM geht einher mit besseren reflexivem Verstehen des eigenen Geistes-> verbesserte Selbstkontrolle und Handlunsgsteuerung
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