25
Entwicklungspsychologie (Subject) / Entwicklung des Selbst in der Adoleszenz (Lesson)
Advertisement
- typische Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz nach Havighurst Neue, reifere Beziehungen zu Gleichaltrigen eingehen Geschlechtsrolle akzeptieren Eigenen Körper akzeptieren Emotionale Unabhängigkeit von Eltern Vorbereitung auf Partnerschaft (u. Familie) Vorbereitung auf Beruf Handlungsleitende moralische und ethische Werte entwickeln
- Stufen der psychosozialen Krisen nach Erikson 1. Urvertrauen vs. Misstrauen "" Säuglingsalter 2. Autonomie vs. Scham und Zweifel "" Kleinkindalter 3. Initiative vs. Schuldgefühl "" Spielalter 4. Fleiß vs. Minderwertigkeit "" Schulalter 5. Identitätsfindung vs. Rollendiffusion! Adoleszenz 6. Intimität vs. Isolierung "" frühes Erwachsenenalter 7. Generativität vs. Selbst-Absorption "" Erwachsenenalter 8. Integrität vs. Verzweiflung/Lebensekel Reifes Erwachsenenalter
- Aspekte und Dimensionen des Selbst nach James (1890) materielles Selbst -> Besitz, eigener Körper, Familie soziales Selbst -> soziale Rolle geistiges Selbst -> Einstellungen, Intelligenz, Moralempfinden Mich möchte erkannt werden vom Ich -> geht nur in Gesellschaft - Spiegelbildeffekt --------> Weiterentwicklung des Gedankens: Sozialer Interaktionismus
- Selbsterkennung Wahrnehmung der eigenen Person als von anderen Menschen und Objekten verschieden
- Devianz abweichendes normatives Verhalten
- Selbstwertgefühl Bewertung von Aspekten des Selbstkonzeptes als positiv oder negativ (bereichsspezifisch oder allgemein)
- Selbstdefinition/ Selbstkonzept/ Selbstbild selbstbezogenes Wissen um die eigene Person, das stabil und biographisch bedeutsam ist, also definiert, was eine Person ist und was sie von anderen unterscheidet
- Methoden zur Erfassung der Selbstdefinition reaktive Verfahren offene Verfahren
- Advertisement
- Reaktive Verfahren Methoden zur Erfassung der Selbstdefinition reaktiv bedeutet: Sind sie gesellig? beeinflusst denjenigen darüber nachzuenken und vllt ja zu sagen..hätte man "WEr sind sie?" gefragt, hätte derjenige vllt nicht gesellig gesagt 1. Fragebögen - Persönliche Wichtigkeit ausgewählter Bereiche 2. Adjektiv-Checklisten - Welche Eigenschaft, passt zu ihnen wie sehr?
- offene Verfahren Methoden zur Erfassung der Selbstdefinition nicht reaktiv, aber schwierig auszuwerten 1. "Wer bin ich?" 2. Autofotografie 3. Tagebuchverfahren 4. Autobiographie - Dimensionen der Selbstdefinition werden bewertet (z.B. Bewertung, Zeitbezug, Elaboriertheit)
- Entwicklung des Selbst: Jugend L`Ecuyer (1990) Differenzierung - Ich weiß mehr über mich zu sagen, als ich bin groß & blond Elaboriertheit Vernetzung - das ich in Situation X so bin, liegt daran das ich auch in Y so bin zunehmende Abstraktheit - Freiheit ist mir ein wichtiges Gut zunehmende Wichtigkeit von -Körperbild/ Autonomie/ Ideologien (persönliche/moralische Wertvorstellungen) / Selbstwertgefühl
- Identität Erikson Wahrgenommene Kontinuität über Zeit und Situationen (“Selbst-Gleichheit”)"
- Identität Allport Identität entsteht durch die Konstanz des “Selbst als wahrnehmendes Subjekt” (Ich) auch wenn das “Selbst als wahrgenommenes Objekt” (Me) sich verändert
- Erarbeitete Identität Marcia korreliert hoch mit Autonomie Internale Kontrollüberzeugung Hohes Selbstwertgefühl
- Identitätsdiffusion Kinder befinden sich aufgrund mangelnder Klarheit von Werten undZielen in diesem Zustand korreliert hoch mit Impulsivität, externaler Kontrollüberzeugung (Schicksal entscheidet, was mir passiert), Drogenmissbrauch & Anfälligkeit für sozialen Druck ---> die Einstellung ist, ist eh alles egal, ist eh Schicksal!!!
- Übernommene Identität In der mittleren Kindheit besteht die Tendenz zur vorzeitigen Festlegung auf soziale Normen, die von Eltern oder Schule vermittelt werden korreliert hoch mit Konformität, externalen Kontrollüberzeugungen, und rigiden Ansichtsweisen - viele schließen sich extremen Gruppen an, die einem zeigen wo es langgeht
- Moratorium In der Adoleszenz erfolgt eine Prüfung der vorzeitig angenommenen Werte; in diesem Alter werden verschiedene Alternativen exploriert
- Erlangte Identität Die Verpflichtung gegenüber den zuvor getesteten Alternativen erfolgt im frühen Erwachsenenalter
- SElbst 1. Wissen, Überzeugungen und Erinnerungen, die die Person über sich selbst entwickelt 2. die kognitiven Prozesse, die dieses Wissen hervorbringen
- zentrale Definition zum Thema Selbst was gehört dazu? Selbst-Erkennung Selbst Identität Persönlichkeit Selbstdefinition/ Selbstkonzept/ Selbstbild Selbstaufmerksamkeit Selbstwertgefühl
- Advertisement
- Modell der Entwicklungsaufgaben nach Havighurst Aufgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben -> Zufriednheit/ Unzufriedenheit 3 Faktoren: historischer Kontext/ geellschaftliche Anforderungen biologische Entwicklung Persönlichkeit/ Selbst ----> Aufgaben sind hierarchisch, universell (Gründung einer Familie), kulturspezifisch
- Modell der psychosozialen Krisen nach Erikson universell & hierarchisch Auseinandersetzung von 2 Polen: systolisch (Identitätsfindung) & diastolisch (Rollendiffusion) -> stellt psychosozialen Konflikt dar Beide Pole müssen integriert werden (Synthese), damit eine höhere Stufe erreicht werden kann Zentrales Thema: Bildung der Ich-Identität Stufe der Adoleszenz ist die mit der größten Aufmerksamkeit
- Spiegelbildeffekt jeder ist dem anderen Menschen wie ein Spiegel ich handle und gehe davon aus, dass andere dies beobachten und schaue wie sie darauf reagieren-----demnach bewerte ich meine Handlungen das Selbst kann man nur in Gemeinschaft mit anderen entwickeln
- sozialer Interaktionismus Weiterentwicklung vom Spiegelbildeffekt das Selbst als soziales Phänomen holt sich Feedback ein und passt Verhalten an - diese angepasste Bild wird mit der Zeit verinnerlicht - eigene Person wird zu Objekt der Wahrnehmung und Reflexion Selbst ist Prozess und Struktur als Ergebnis dieses Prozesses
- Unterschied Selbst und Identität Identität ist konstant über Situationen & Zeit -> das macht einen aus & entspricht eher dem ich Selbst hat mehere Facetten und ändert sich über Zeit und Situationen hinweg -> eher Mich
Advertisement